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Eine MPU wegen Alkohol wird einem Verkehrsteilnehmer auferlegt, wenn er wegen einer Trunkenheit mit dem Auto über 1,6 Promille oder öfters mit Alkohol am Steuer “erwischt” worden ist.

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Dies gilt ebenso mit dem Fahrrad oder MPU-wegen-Alkohol anderen aktenkundigen Alkoholdelikten. Sie müssen sich mit dieser Problematik – dem Alkoholkonsum und dementsprechenden Verhalten auseinandersetzen.

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Sie müssen bei einer MPU wegen Alkohol zwischen der Alkoholgefährdung / Alkoholmissbrauch und Alkoholabhängigkeit unterscheiden und sich einsortieren können.

Der MPU Gutachter wird Sie wegen Alkohol mehrere persönliche Dinge Fragen, wie der Umgang mit Alkohol derzeit ist.

Der Umgang mit Alkohol, kann entweder ein “kontrollierter Umgang”, oder eine “alkoholabstinente Lebensweise” sein.

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Der Gutachter wird Ihnen diese Fragen Stellen:

- warum Trinken Sie Alkohol?

- wie lange Trinken Sie schon Alkohol?

- wie können Sie sich Ihr Verhalten erklären?

- was hat sich seit dem Vorfall geändert?

- zukünftiger Umgang mit Alkohol?

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Die Vorbereitungszeit bzw. die Beratungen zur MPU bzw. zur Aufarbeitungphase des Fehlverhaltens, sollte mindestens 3 Monate – 18 Monate dauern.

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Hier gilt je länger Sie sich Zeit lassen umso besser ist das für Sie und für Ihre MPU.

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Zum MPU Test, müssen Sie mehrere Labor Befunde vorlegen. Entweder zur MPU die Leberwerte, oder EtG Alkohol-Abstinenz Test`s. Bei wiederholten Alkoholauffälligkeiten, wird der MPU Gutachter von Missbrauch ausgehen, daher sollten Sie mindestens 6 Monate auf Alkohol verzichten. Die geführte Abstinenz, muss bei der MPU mit mindestens 2 x einer Alkohol Haaranalyse EtG im Abstand von 3 Monaten belegt werden, oder belegt durch ein abgeschlossenes Alkohol Urinkontrollprogramm EtG. Die Analysen müssen forensisch gesichert sein und nach den Kriterien DIN ISO 17025:2005 sowie den CTU Kriterien erfolgen.

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Die Polizei winkt Sie zur Seite und plötzlich wird Ihnen der Konsum von Drogen vorgeworfen!

Ob Sie nun wirklich konsumiert haben oder Ihnen jemand bei einem Disco-Besuch etwas in Ihr Glas getan hat, spielt jetzt keine Rolle mehr!

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Egal ob Cannabis, Amphetamine, Kokain, Heroin, Opiate, Speed oder Ecstasy.

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Die Drogentests können selbst kleinste Drogenmengen sofort nachweisen.

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Während es bei dem Konsum von Alkohol zumindest noch Promillegrenzen gibt, gilt bei Drogen eine absolute Null-Toleranz-Gesetzgebung.

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Allein der Verdacht auf den Missbrauch von Drogen kann zur Anordnung einer MPU wegen Drogen führen.

Sollte dieser Verdacht zudem im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr entstehen, so ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen: Es muss ein positives MPU-Gutachten her – sonst gibt es keinen Führerschein mehr!

Damit der Führschein wieder in greifbare Nähe rückt, ist eine solide, sehr gute Vorbereitung für die Medizinisch-Psychologische Untersuchung zwingend notwendig!

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Daneben müssen Sie eine Drogenabstinenz (6 oder 12 Monate) durch ein zertifiziertes Labor vornehmen lassen und die Abstinenz bei der MPU nachweisen. Dieser Nachweis beweist forensisch, dass Sie über einen bestimmten Zeitraum keine Drogen konsumiert haben und ist als Grundvoraussetzung eines positiven Gutachtens zu interpretieren.

Wer 8 Punkte in Flensburg erreicht oder überschritten hat, bekommt seinen Führerschein entzogen und muss eine MPU absolvieren.

Die Schwierigkeit bei der Punkte-MPU liegt in besonderem Maße darin, dass alle Delikte aufgearbeitet werden müssen.

Zudem gibt es keinen anerkannten Nachweis dafür, der beweist, dass Sie sich verändert haben.

Diesen kann z.B. ein Drogen-Verkehrssünder durch eine Haaranalyse vorlegen bzw. damit zumindest nachweisen, dass er nicht mehr konsumiert.

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Sie müssen überzeugen!!!

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Das wird Ihnen aber nicht durch ein einfaches Versprechen gelingen. Sie müssen sich wirklich verändert haben.

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Was Sie tun müssen?

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Lassen Sie uns Ihnen bei der Vorbereitung helfen! Wir besprechen mit Ihnen jeden einzelnen Delikt und begleiten Sie bis zum Führerschein!

Sie sind ohne eine gültige Fahrerlaubnis gefahren oder haben eine andere Straftat begangen und stehen nun vor einer MPU, die Sie positiv absolvieren müssen?

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Sicherlich existiert in einigen Fällen Unklarheit darüber, was eine Straftat mit dem Führerschein und der Wiedererteilung zu tun haben soll.

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Einige empfinden es sogar als Abzocke oder gar Schikane des Staates, doch der Hintergrund und Zusammenhang lässt sich schnell erklären: Wenn Sie beispielsweise wegen schwerer Körperverletzung auffällig geworden sind oder eine Bank überfallen haben, dann haben Sie eindeutig erheblich gegen geltendes Recht verstoßen. Sie haben mit Ihrer Tat bewiesen, dass Sie zu diesem Zeitpunkt nicht fähig waren, sich an Regeln und Gesetze zu halten und haben vorsätzlich oder zumindest billigend in Kauf genommen, sich oder andere in Gefahr zu bringen.

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Viele Gerichte waren sich darüber einig, dass Personen mit hinreichend nachgewiesenem Aggressionspotenzial oder krimineller Energie nicht die nötige charakterliche Stärke besitzen, die zum Führen eines Kraftfahrzeuges erforderlich ist.

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Demnach ist die Anordnung einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) wegen Straftaten rechtlich erlaubt und bei näherer Betrachtung sogar nachvollziehbar und sinnvoll.

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Sicherlich gab es für Sie zum Zeitpunkt der Tat ausreichend Gründe, um diese Straftat zu begehen. Entscheidend für die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis ist zunächst die Einsicht, dass Ihr Verhalten nicht entschuldbar ist. .

Auch hierbei helfen wir Ihnen gerne! Wir werden mit Ihnen alle Vergehen im Detail besprechen und Sie optimal zur Begutachtung vorbereiten!