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FÜHRERSCHEIN-ANPASSUNG NACH EINER ERWORBENEN BEHINDERUNG

Laut der StVZO (Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung) haben Sie die Pflicht zur Vorsorge. Das bedeutet schlicht, dass Sie selber dafür Sorge zu tragen haben, dass Sie auch nach dem Eintritt einer Behinderung ohne Gefährdung anderer am Straßenverkehr teilnehmen können.

Diese Vorsorgepflicht heißt aber nicht, dass Sie per Gesetz dazu verpflichtet sind.

Im Streitfall findet jedoch bei nicht angezeigter körperlicher Beeinträchtigung eine Umkehr der Beweislast statt. Dabei spielt es keine Rolle, wer schuld an dem Unfall war. Sie müssen in solchen Fällen beweisen, dass Sie zum gegebenen Zeitpunkt in der Lage waren, ein Auto sicher zu führen. Mit der Anpassung des Führerscheins können Sie solche Zweifel an der Fahrtauglichkeit vermeiden.

DIE ANPASSUNG DES FÜHRERSCHEINS

Zur Anpassung des Führerscheins benötigt das zuständige Straßenverkehrsamt ein technisches Gutachten, um die benötigten Hilfsmittel anhand von Schlüsselzahlen im Führerschein zu vermerken.

Lesen Sie mehr über das technische Gutachten unter Schritt 4 (Der Weg zum Führerschein: Die Gutachten)!

Bei der Anpassung des Führerscheins nach dem Eintritt einer Behinderung gibt es keine erneute Prüfung. Das bedeutet, es werden ausschließlich die erforderlichen Anpassungen ermittelt aber nicht, ob Sie Auto fahren können oder nicht.