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Alles über unsere Spezialkurse

Auffrischungsfahrstunden für PKW und Motorrad und Anhänger

Du besitzt bereits eine gültige Fahrerlaubnis, bist aber aus verschiedenen Gründen schon lange nicht mehr gefahren?

Fühlst du dich in manchen Situationen trotz Fahrerfahrung noch unsicher?

Häufig ist man auch aus beruflichen oder privaten Gründen gezwungen, wieder Auto oder Motorrad zu fahren. Oder Angst und Unsicherheit aufgrund verschiedener Erlebnisse aus der Vergangenheit halten einem vom Autofahren ab. Oder speziell Motorradfahrer möchten Ihre Fahrpraxis nach einer (Winter-)Pause noch einmal auffrischen?

Kein Problem! Wir bieten natürlich auch für Fahrerlaubnisinhaber Fahrstunden zur Übung an!

Unter der Anleitung eines erfahrenen Fahrlehrers kann man wieder schrittweise und behutsam an das selbstständige Führen eines Fahrzeuges herangeführt werden. Auch besondere Situationen wie Benutzung eines Parkhauses, Nacht- oder Autobahnfahrten, das Rangieren mit einem Anhänger oder einfach nur einparken und anderes können wir stressfrei mit dir üben.

Gerne informieren wir dich auch über Änderungen der Straßenverkehrsordnung.

Wiedererteilung

Du willst die Wiedererteilung einer Fahrerlaubnis beantragen?

Die Wiedererteilung/Neuerteilung einer Fahrerlaubnis ist im § 20 FEV geregelt.

Es ist nicht immer einfach, eine ehemals entzogene Fahrerlaubnis nach Ablauf der Sperrfrist wiederzubekommen, auch für die Verwaltungsbehörde klare Vorschriften. Es ist sehr wichtig, dass beim Straßenverkehrsamt keine Bedenken gegen deine erneute Eignung zum Fahren bestehen.

Sperrfrist und Antragstellung

Es ist dir sicherlich bekannt, wann die Sperrfrist abläuft, das dir vom Gericht oder der Behörde auferlegt wurde.

Um rechtzeitig an deine Fahrerlaubnis zu kommen, kannst du den Antrag auf Neuerteilung schon 3 Monate vor Ablauf der Sperrfrist beim zuständigen Straßenverkehrsamt stellen. Die Bearbeitung benötigt einen gewissen Zeitraum.

Die Behörde muss prüfen, ob Tatsachen bekannt sind (zurückliegende Eintragungen im Verkehrszentralregister oder Gerichtsurteile), die gegen eine Neuerteilung sprechen. Ist dies nicht der Fall, so wird sie im Normalfall dem Antrag zustimmen. Sollten seit der Entziehung der alten Fahrerlaubnis nicht mehr als 2 Jahre vergangen sein, kann die neue Fahrerlaubnis sogar prüfungsfrei erteilt werden. Gibt es Bedenken, so wird die Zuständige Behörde ein sogenanntes (MPU) Medizinisch-Psychologische Untersuchung verlangen.

Dabei wird dir die Institution, bei der das Gutachten erstellt wird, "empfohlen". Eine eigene Auswahl ist nicht vorgesehen. Das Untersuchungsergebnis wird üblicherweise dem Amt direkt zugestellt. Ein Zurückhalten der Ergebnisse durch dich kann negative Auswirkungen auf seine Beurteilung haben. Ein MPU wird immer dann angeordnet, wenn du bei einer Alkoholfahrt mit mehr als 1,6 Promille aufgefallen bist, oder die Fahrerlaubnis nicht zum ersten Mal entzogen worden ist.

Wenn für die Fahrerlaubnisbehörde der Fall klar ist, dass du zum Führen von Kraftfahrzeugen nicht geeignet bist, kann sie auch auf ein Gutachten verzichten und den Antrag direkt ablehnen. Gegen diese Entscheidung kannst du, wie bei allen Verwaltungsakten, Widerspruch einlegen, wenn der Widerspruch zurückgewiesen wird, Klage möglich.

Im Falle der alkoholbedingten Entziehung der Fahrerlaubnis kannst du in Abstimmung mit der Zuständigen Behörde an Rehabilitationsmaßnahmen teilnehmen, wenn dein Alkoholdelikt nicht unbeträchtlich oder kein Einzelfall gewesen war. Die Teilnahme an solchen (anerkannten) Maßnahmen, mit anschließender Beurteilung durch den Seminarleiter, kann viel zur positiven Einschätzung durch die Behörde beitragen.